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Bernhard Setzwein: Der neue Ton

Artikelnummer:240
Roman, 2012, 264 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-929517-50-7

In immer neuen Paarungen schickt Bernhard Setzwein das Personal seines figurenreichen Romans auf ein Roadmovie im Dreiländereck Bayern - Böhmen - Österreich voller überraschender Wendungen.
19,80 €

Beschreibung

Warum tuckert da ein skurril bemalter uralter Mercedes auf der Landstraße dahin, und was sucht ein tschechischer Leichenwagen am Brenner? Was ist aus Bohumila, der Wirtin der „Grünen Jungfer“ geworden? Wohin hat es den grüblerischen Staubsaugervertreter Lober verschlagen? Und was in aller Welt hat das alles mit dem Sänger Walther zu tun?

Nach „Die grüne Jungfer“ und „Ein seltsames Land“ (edition lichtung, 2007) schließt Bernhard Setzwein nun mit „Der neue Ton“ seine bayerisch-böhmische Romantrilogie ab. Erneut werden die Landstriche, Orte und Menschen an der Grenze ins Blickfeld gerückt. In unterschiedlichsten Konstellationen brechen die Figuren auf, machen sich in der Provinz auf die Suche nach neuen Wegen. Diese kreuzen sich schließlich zufällig im österreichischen Waldviertel.

Die verschiedenen Erzählstränge verweben sich zu einem epischen Panorama. Erzählt wird von einem neuen Europa ohne trennende Grenzen. Die Zeit seit dem Wendejahr 1989 beginnt, Historie zu werden. Während die Bürger von Hlavanice noch alles daransetzen, ein „Museum zur Geschichte der Böhmischen Masse“ in ihrem Ort unterzubringen, ist ein solches bei Bernhard Setzwein mit der nun abgeschlossenen Trilogie auf literarische Art bereits entstanden: Er schafft ein prall gefülltes Zeitgemälde mit mal heiteren, mal schrecklichen, aber auch anrührenden Episoden.


Bernhard Setzwein, 1960 in München geboren; seit 1985 freischaffender Autor (Romane, Theaterstücke, Lyrik, Reisebeschreibungen und Essays); Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk und bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Er lebt seit 1990 in Waldmünchen an der bayerisch-böhmischen Grenze.

Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für Literatur (1998), dem Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz in der Sparte Literatur (2003) und dem Kulturpreis Bayern der EON AG (2006). Sein Stück „Monolog eines Henkers“ wurde zu den 30. Bayerischen Theatertagen 2012 in Augsburg eingeladen.

Im lichtung verlag sind von Bernhard Setzwein unter anderem außerdem erschienen Das blaue Tagwerk (2009), Ein seltsames Land (2007), Heimat bitte lächeln (2004), Ein Fahneneid aufs Niemandsland (2001), Watten Wagner Wichs (1998) und Zucker (1997).

Hier finden Sie eine Leseprobe.


"Ein eindrucksvolles Werk mit Suchtpotential"
Peter Geiger, DER NEUE TAG

"Ein ungemein unterhaltsamer Roman, geistreich, voll der Heiterkeit eines Waldmünchner Weltenkenners und einmal auch zum Heulen traurig"
Christian Muggenthaler, LANDSHUTER ZEITUNG

"Das Land der Handlung ist einmal das Grenzgebiet, dessen Identität der in Waldmünchen lebende Autor so stilsicher wie unverwechselbar in seine Texte einschreibt. ... Es ist der alte Setzwein-Ton, der so wohltuend sich abhebt von so manch anderem."
Stefan Rammer, PASSAUER NEUE PRESSE

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