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Bernhard Setzwein: Das blaue Tagwerk

Artikelnummer:226
2010, 320 S., Klappenbroschur, mit 13 Fotovignetten, 21,90 Euro, ISBN 978-3-929517-47-7

Tagebuch, wenn es so geschrieben wird wie hier bei Setzwein, ist überraschend viel: Schnappschuss-Sammlung und Traumprotokoll, poetische Alltagsszene und Augenblicksdichtung, Pamphlet und Wutrede, Porträtsammlung und Lektüretipp sowie auch ein Journal diverser Reisen. Dieses Tagebuch ist nicht zuletzt auch der Versuch eines Gerechtwerdens, und zwar all den Kleinigkeiten, Alltäglichkeiten, Flusen und Flinserln gegenüber, die letzten Endes das Poetische unseres Lebens ausmachen.
21,90 €

Beschreibung

Setzweins „Blaues Tagwerk" ist ein literarisches Tagebuch, freilich ohne gekennzeichnete Tageseinträge. Es umfasst die Jahre 1997-2009, und ist selbst wieder Extrakt aus seinen Tagebüchern dieser Jahre.

Tagebuch, wenn es so geschrieben wird wie hier bei Setzwein, ist überraschend viel: Schnappschuss-Sammlung und Traumprotokoll, poetische Alltagsszene und Augenblicksdichtung, Pamphlet und Wutrede, Porträtsammlung und Lektüretipp sowie auch ein Journal diverser Reisen, die Bernhard Setzwein in den letzten 13 Jahren vor allem in den Osten, die Slowakei, nach Tschechien, aber auch Rumänien führten.

Bei allem, was diese Notate festhalten, ist es immer auch die Sprache, die Funken schlägt, in Wortspielen, in sich neu öffnenden Bedeutungen, erst für den Schreibenden, dann für den Leser. Dieses Tagebuch ist nicht zuletzt auch der Versuch eines Gerechtwerdens, und zwar all den Kleinigkeiten, Alltäglichkeiten, Flusen und Flinserln gegenüber, die letzten Endes das Poetische unseres Lebens ausmachen. „Fast nichts“ also, wie es in Anlehnung an Peter Handke im Untertitel heißt.


Hier finden Sie eine Leseprobe.

 

Über den Autor.

Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein wurde 1960 in München geboren und studierte dort Germanistik und Volkskunde. Seit 1990 lebt er in Waldmünchen. Setzwein ist Autor von Lyrikbänden, Essays, Reisefeuilletons und Romanen. Außerdem hat er ein Dutzend Theaterstücke und zahlreiche Radio-Features verfasst. Oft befassen sich seine Werke mit dem mitteleuropäischen Kulturraum. Bernhard Setzwein erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Werke wurden u. a. ins Tschechische, Rumänische und Französische übersetzt.

Foto: Maria von Stern

 

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