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Eugen Oker: Bloß der König und andere Geschichten

Artikelnummer:214
Neuausgabe 2009, Klappenbroschur, mit Zeichnungen des Autors, 160 S., 13,80 Euro, ISBN 978-3-941306-01-1

Der Erzählband enthält 21 wunderbar bayerische Geschichten des Oberpfälzer Schriftstellers Eugen Oker (1919-2006).
13,80 €

Beschreibung

"Soeben ist ja tatsächlich die Welt, unsere Welt in Form von diesem dreimalgottverfluchten DRITTEN REICH zugrunde gegangen, aber genau in diesem Moment hat unsere NEUE WELT begonnen zu kommen. Doch damit sie auch wirklich und wahrhaftig kommen hat können, DIE NEUE ZEIT, da hat man schon etwas tun müssen. Am besten mit einer Schaufel.“

Vom Ende des 2. Weltkriegs bis Ende der 1980er Jahre spannt sich der zeitliche Rahmen, in dem Eugen Okers hier gesammelten Texte entstanden sind. Der Band enthält 21  Geschichten, die zum ersten Mal 1993 in kleiner Auflage erschienen sind: Geschichten von Schulausflügen, von den Sprachgeheimnissen der Erstkommunion oder von einem  Kommunisten, der die Stadt Amberg den Amerikanern übergibt; unvergleichlich auch die Beschreibung des Wattens, des bayerischen Kartenspiels. 

„Watten ist nach alledem weniger ein Kartenspiel. Es ist vielmehr eine deftige, hinterfotzige Pantomime, eine Komödie im Sitzen mit tragischen Akzenten. Ist Watten erlernbar? Rundweg: nein. Man kann’s oder man kann’s nicht. Ist es auch nicht gerade die Muttermilch, mit der man’s Watten eingesogen haben muß, etwas Ähnliches ist es doch, das einen erst dazu befähigt: das bayrisch Herz.“

Hier finden Sie eine Leseprobe.

 

Über den Autor.

Eugen Oker

Eugen Oker

Eugen Oker wurde am 24. Juni 1919 in Schwandorf in der Oberpfalz geboren. Er war ein wahrer Tausendsassa: Er arbeitete als Topograf, nach dem Ende des 2. Weltkriegs als Maurer und Ofensetzer, dann als Journalist. Er schrieb viele Beiträge für den Bayerischen Rundfunk, u.a. für die Sendung "Bayern wo’s kaum einer kennt". Oker gilt als Erfinder der Spielekritik. Seit 1971 war er freier Schriftsteller. Er lebte bis zu seinem Tod 2006 in München.
Eugen Oker wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Astrid-Lindgren-Preis und dem Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

 

 

Kuckuck & Straps.

Kuckuck & Straps, so nannte Eugen Oker seinen eigenen Kleinverlag in München, in dem er seine Bücher mit mühevoller Handarbeit fotokopierte und herausgab. Nach seinem Tod übernahm der Viechtacher lichtung verlag Okers Verlag. Im lichtung verlag erscheinen Okers Bücher in Neuausgaben.

Lebensfäden

Lebensfäden

Oker schildert Episoden sowohl aus seiner Kindheit als auch aus der Zeit als junger Ehemann und Vater, geht auf die manchmal verwickelte Geschichte seiner Familie ein, beschreibt ohne Beschönigung seine Jugend im Nationalsozialismus und seine Erlebnisse im Krieg.

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Der Kuckuck von Timbuktu

Der Kuckuck von Timbuktu

Ein Bilderbuch für Jung und Alt: In kurzen gereimten Vierzeilern stellt Eugen Oker sprachspielerisch 122 Tiere aus aller Welt vor.

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... und ich der Fahnenträger

... und ich der Fahnenträger

Das fiktive Tagebuch eines unbedarften Schulbuben und HJ-Fahnenträgers zeigt, wie sich das nationalsozialistische Gedankengut allmählich in den Köpfen breitmachen konnte.

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Zahlbar nach dem Endsieg

Zahlbar nach dem Endsieg

Eugen Oker erzählt in diesem autobiographischen Roman die Geschichte eines jungen Topografen, der sich zunächst freiwillig zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg meldet, am Ende aber desertiert - ein authentischer Rückblick auf die unheilvollen Jahre deutscher Geschichte.

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