Ulrike Anna Bleier

Ulrike Anna Bleier, geboren 1968 in Regensburg, lebt in Köln. Ihr Debütroman „Schwimmerbecken“ stand 2017 auf der Hotlist der zehn besten Bücher aus unabhängigen Verlagen.

Für ihre Prosatexte und Romane ist sie mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden, darunter mit dem NRW-Arbeitsstipendium sowie mit Residenzen in Meran und Wiepersdorf.

Bücher.

Bushaltestelle

Roman, 2018, Klappenbroschur, 224 S., ISBN 978-3-941306-76-9, 17,90 Euro

Schwimmerbecken

Roman, 2016, 16,90 Euro, Broschurausgabe, 160 S., 16,90 Euro ISBN 978-3-941306-30-1

Rezensionen.

Rezensionen zu "Bushaltestelle" (Auswahl):

Sicher und mit dem ihr eigenen Humor trägt Bleier ihre verletzlichen Figuren über die menschlichen Abgründe hinweg. Eine suggestive und spannende Lektüre.

(Bettina Hesse, WDR5)

Bleier erzählt von all diesen Geschehnissen mit einer Beiläufigkeit, dass einen die Wucht der Sätze umhaut.

(Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt)

Ein leises, melancholisches Buch, das durch seine Sprache und die raffinierte Verknüpfung der Geschichte überzeugt.

(Sätze und Schätze)

Das Verschwinden macht Ulrike Anna Bleier geradezu atemberaubend anschaulich.

(Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau)

Bushaltestelle ist kein lauter Roman. Er fordert uns auf, genauer hinzusehen.

(Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger)

 

Rezensionen zu "Schwimmerbecken" (Auswahl):

Geschickt ist der Roman aufgebaut, man kann überall beginnen und dennoch enthält er eine verdeckte Dramaturgie, mit der Ulrike Anna Bleier ihre Leser belohnt. Der leicht melancholische Unterton ist fein abgestimmt auf die Episoden des Dorflebens. So dass man ein welthaltiges Stück Literatur vor sich hat, dessen Geheimnissen man gerne folgt.

(Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

Es ist eine der vielen Stärken dieses Buches, dass es das Wechselverhältnis zwischen Menschen und Orten auslotet. Und es findet dafür eine Sprache, die hochemotional ist. Ulrike Anna Bleier schafft es, einen Kollbach-Mythos zu beschwören. Und so funktionieren ja auch wir Menschen, wir erzählen uns ständig Geschichten. Wenn wir uns keine Geschichten erzählen können, über die Orte, an denen wir leben, dann leben wir  in einem psychischen Niemandsland.

(Mithu Sanyal, WDR5-Literaturmagazin „Bücher“)

Auf einer abstrakteren Ebene geht es ums Sterben, das lautlose, beiläufige Sterben, das beinahe untergeht im allgemeinen Weltgeschehen und doch so erschütternd ist für den Einzelnen. Es geht um Verständigung und Nähe und Distanz, um Reden und Schweigen und immer wieder um Wasser.Vor allem aber geht es um eine Stimme, IST der Roman eine Stimme. Die Stimme von Luise, die einen am Kinn fasst und durch das Wasser dieses Textes zieht.

(„Elisa“, Kundenrezension auf Amazon)

Ulrike Anna Bleiers Sprache ist direkt. Hart. Ungeschönt. In nahezu primitivem Duktus springt sie von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück – scheinbar ohne Konzept und dennoch voller Plan. Denn zurück bleiben das Schweben einer Stimmung, die Verdichtung eines Klimas und die Komposition aus Halbtönen, denen zu folgen lohnt …

(Alexandra von Poschinger, Passauer Neue Presse)

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